

Ökologische Bildung: Verbundenheit (wieder) entdecken
Was bedeutet es, als Mensch in einem lebendigen Beziehungsgeflecht mit Pflanzen, Tieren, Wasser und Erde zu leben? Ökologische Bildung in der frühen Kindheit lädt dazu ein, Welt nicht als Ressource, sondern als Mitwelt zu begreifen – als etwas, zu dem wir stetig in Beziehung stehen und für das wir Verantwortung übernehmen können.
Diese Fortbildung eröffnet Räume für pädagogische Fachkräfte, gemeinsam mit Kindern neue Wege der ökologischen Aufmerksamkeit und Sorge zu erkunden. Wir stärken die Wahrnehmung für das, was lebedig ist und uns nährt. Dabei geht es nicht nur um Wissen über Natur, sondern um eine Haltung der Verbundenheit, der Achtung und des Lernens mit der Welt. Welche Spuren hinterlassen wir? Welche Geschichten erzählen Böden, Steine, Regenwürmer und Kirschbäume? Und wie können wir als Fachkräfte solche Erfahrungsräume bewusst gestalten?

Gemeinsam mit Kindern die Welt als lebendiges Beziehungsnetz erfahren und verantwortungsvoll gestalten.
Inhalte der Fortbildung
Wie gelingt ökologische Bildung im Alltag der Kita?
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Ökologische Bildung als Beziehungspraxis
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Das Recht der Kinder auf einen intakte Welt
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Kinder als forschende Mitwelt-Gestalter*innen
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Mehr-als-menschliche Perspektiven im Kita-Alltag
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Natur als Mit-Akteurin im pädagogischen Prozess
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Sinnliche Zugänge und ästhetische Praxis
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Verantwortung und Sorge in ökologischen Beziehungen
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Methoden zur Wahrnehmungsschulung (z. B. naturphilosophische Gespräche, forschendes Beobachten)
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Umgang mit Ambivalenzen (z. B. Leben und Sterben, Eingreifen und Lassen)
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Teamprozesse zur Haltungsentwicklung: Wie wird unsere Kita zu einem ökologisch-ethischen Lernort?

Was wir berühren, berührt auch uns. In der Beziehung zur Welt liegt die Möglichkeit, sie zu achten, zu bewahren – und neu zu erzählen
Ökologische Bildung
als Haltung
Diese Fortbildung inspiriert dazu, ökologische Bildung als gelebte Haltung zu verstehen – als Einladung, gemeinsam mit Kindern die Welt aufmerksam zu erkunden, in Beziehung zu treten und Verantwortung zu übernehmen. So entsteht in der Kita ein lebendiger Raum, in dem Lernen, Staunen und Sorge wachsen können – für ein zukunftsfähiges Leben auf unserer Erde.









