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Migrationspädagogik, Diversität & diskriminierungskritische Bildung

Kitas sind Orte, an denen Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Herkunftsgeschichten, sozialen Lebenswirklichkeiten zusammenkommen. Diese Vielfalt eröffnet vielseitige Chancen für Lernen, stellt Fachkräfte jedoch zugleich vor ganz konkrete Aufgaben und Herausforderungen im Alltag. Wie gehen wir mit wahrgenommenen Unterschieden um, ohne sie durch Vorurteile festzuschreiben? Wie können Mehrsprachigkeit, die Vielfalt an kulturellen Lebens- und Herkunftsgeschichten als Ressourcen (an-)erkannt und in die pädagogische Arbeit integriert werden?

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Wie gehen wir mit wahrgenommenen Unterschieden um, ohne sie durch Vorurteile festzuschreiben?

Inhalte der Fortbildung

1. Elementarpädagogik in der Migrationsgesellschaft

  • Diversität als Aufgabe pädagogischen Handelns in der Migrationsgesellschaft

  • Vielfalt zwischen Normalität, Anerkennung und Abweichung

  • Migration als Bildungschance und Bildungsrisiko
     

2. Konzepte und Ansätze: Kultur, Kulturalisierung & Mehrsprachigkeit

  • Kultur als Sprache, Kultur als (Lebens-)Praxis, Kultur als Beziehung?

  • Kulturalisierung und Prozesse des Othering – Wir und die Anderen

  • Mehrsprachigkeit als Normalität– Einsprachigkeit als Norm
     

3. Migrationsspezifische Aspekte von Bildung, Erziehung, Betreuung: Zugehörigkeit, Anerkennung und Diskriminierung

  • Kulturelle Zugehörigkeiten und Identitäten

  • Privilegierung, Ausgrenzung und Diskriminierung

  • Unsichtbares sichtbar machen: Routinen, Räume, Materialien, Medien
     

4. Pädagogische Ansätze: Interkulturelle Bildung, Migrationspädagogik und vorurteilsbewusste Bildung (Anti-Bias)

  • pädagogische Ansätze für eine diskriminierungskritische und diversitätsbewusste Migrationspädagogik

  • Erkundungen konkreter Wege zur Entwicklung und Umsetzung migrationssensibler Praxis

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Ziel der Fortbildung ist es, migrationspädagogische Herausforderungen vertieft zu verstehen, gemeinsam zu reflektieren und produktive Praxisansätze für den pädagogischen Alltag zu entwickeln.

Migrationssensible Haltung

Die Fortbildung zielt auf die Herausbildung einer migrationssensiblen Haltung, die dazu befähigt, eigene kulturelle Positionierungen, Normalitätsvorstellungen und institutionelle Routinen kritisch zu hinterfragen. Anhand konkreter Beispiele werden Wege erarbeitet, wie Fachkräfte bei der Entwicklung und Umsetzung migrationssensibler und diskriminierungskritischer Praxis nachhaltig unterstützt werden können.

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Fortbildung

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